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Notverpflegung

In letzter Zeit bekommt man in den Medien immer öfter zu hören und zu lesen, dass sich jeder Bundesbürger mit einer Notverpflegung für mindestens 10 Tage eindecken soll. Ok, im ersten Moment kommen einem schon die Gedanken, was da los ist und warum man sich nun mit einem Notvorrat eindecken soll.

Ziemlich beängstigend, oder? Doch diese Meldung soll keine Panik verursachen. Generell ist es schon immer wichtig gewesen, einen Vorrat an wichtigen Dingen für den täglichen Gebrauch zu haben. Früher war es in Deutschland ganz normal, einen Vorrat für ca. 2 Wochen zu haben und viele Haushalte hatten hierzu sogar einen Extraraum. Umgangssprachlich kannte jeder diesen Raum unter dem Namen “Vorratskammer”.

Hier gab es alles, was man für einen eventuellen Notfall brauchte. Von Lebensmitteln (Konservendosen, sogar Salami), bis hin zu anderen Sachen für das tägliche Leben, war alles vorhanden. Meistens waren das dann Produkte, die man über einen längeren Zeitraum aufbewahren konnte. Ich selbst kann mich noch genau daran erinnern, dass wir für den Notfall allerlei Einmachgläser mit Obst und Gemüse zu Hause hatten. Damals war das ganz normal.

Heute haben wir ein Überangebot an Allem und an jeder Ecke gibt es einen Supermarkt oder Einkaufsläden. Wir haben verlernt uns einen Notvorrat anzulegen – für was denn auch? Doch diese Denkweise ist gefährlich und das Resultat aus unserer modernen Gesellschaft. Zu jedem Zeitpunkt kann etwas unvorhersehbares eintreten und uns schnell in die wahre Realität zurückwerfen. Nehmen wir nur einen simplen Stromausfall als Beispiel, bei dem über ein paar Stunden unter der Woche Supermärkte, Tankstellen, Lebensmittelhändler oder Restaurants zwangsweise geschlossen haben. Denn ohne Strom können sie keine Waren verkaufen, weil die Kassensysteme Strom benötigen, um zu funktionieren. Abgesehen davon ist es in vielen Läden ziemlich dunkel, weil kein Licht mehr vorhanden wäre.

Dieses Beispiel zeigt, wie verwundbar wir letztendlich sind. Man darf nicht immer vom Schlimmsten ausgehen, denn kleine Vorfälle reichen schon aus. Daher ist es sehr wichtig einen Notvorrat angelegt zu haben.

Doch was benötigt man alles für den Notfall?

Dazu hat das BBK (Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe) einen wichtigen und sehr nützlichen Leitfaden herausgegeben, in dem alles steht, um mindestens 10 Tage ohne äußere Hilfe zu überstehen. Diesen könnt Ihr unter folgenden Link finden:  Notfall Liste